Beiträge von bohmhauer

    Da Du sie auch bei eBay-Kleinanzeigen drin hast und mir letzte Woche folgendes passiert ist:

    Tauch-Equipment bei Kleinanzeigen reingestellt, über 200.-€ aufgerufen.


    WhatsApp Nachricht bekommen (meine HandyNummer ist im Portal sichtbar) von einer Dame. Profilfoto zeigt eine völlig durchschnittliche offensichtlich NordEuropäerin, die Nachricht in korrektem Deutsch.


    In etwa: "... möchte die Ausrüstung gerne kaufen. Ist sie in Ordnung und noch vorhanden?" "Ja...."


    "Habe soeben über den Bezahlservice von eBay (den es tatsächlich gibt, aber für andere Sachen, dazu aber an anderer Stelle mehr) 235.-€ angewiesen, bitte dem Link folgen"


    Darunter war ein Bild von eBay Kleinanzeigen mit dem Hinweis, 235.- seien eingegangen, mit einem Link, der auffordert, meine Kreditkartennummer einzugeben, damit der Betrag von Ebay auf die Karte gecharched werden kann.


    Mir war nicht wohl bei der Sache, weil die Nummer tue ich doch nicht kund. und ausserdem lief die Konversation nicht über das eBay-Portal. Also bei mir in der Nachbarschafts-WhatsAppGruppe nachgefragt, und prompt konnte sich eine Nachbarin an einen Radiobeitrag erinnern.


    Hier wird, neben der Warnung vor Betrug, auch die Sache mit dem Bezahlservice von eBay auch erklärt


    https://www.n-joy.de/multimedi…masche,ebaybetrug100.html


    Also, wahrscheinlich würdest Du eh nicht drauf reifallen, aber als Warnung für andere vielleicht hifreich.


    Gruß

    Morten

    In Hannover hat die Band geliefert. Gut, solide und Bonamassas Soli waren hervorragend.


    Die Setlist fand ich ein wenig enttäuschend, auf der neuen und auf der vorletzten Scheibe sind einige herausragende Songs, aber von denen fanden sich keine im Liveset wieder, nur "Durchschnittsware", die allerdings durch seine Soli aufgewertet wurden.


    In Saarbrücken überrolte die Kapelle den Saal wie ein Orkan. Nach "Evil Mama" zum eingrooven reagierte zu meinem Erstaunen das Saarland Publikum mit südländischer Begeisterung, Das übertrug sich auf die Bühne. Mit dem folgenden "Dust bowl" zerlegte Herr Bonamassa die Bühne mit einem furiosen Solo in ihre Einzelteile.


    Frenetisch angefeuert feuerte die ,Band "Love ain´t a love song" hinterher um sich danach aus dem Gary Moore Fundus mit dem wunderschönen "Midnight Blues" zu bedienen. Mittlerweile schien der ganze Saal ausgerastet zu sein, Was ein Unterschied zu Hannover.


    Besetzt war die Band gewohnt hochkarätig, das Fehlen von Anton Fig (dr) und Michael Rhodes (b) schienen die meisten gut zu verschmerzen. Ich zumindest liebe allerdings die filigrane Leichtigkeit eines Anton Fig, und hätte ihn gerne anstelle seines ebenfalls technisch starken Ersatzes gesehen.


    Mit Josh Smith an der Rhytmusklampfe hat Mr. B sich wieder mal einen absoluten Hochkaräter an seine Seite gestellt und ihn auch ganz Gentleman als "den besten Gitarristen auf dieser Bühne" vorgestellt. Kongenialität mittlerweile seit Jahren vom rechten Bühnenrand. Rock´n´Roll Hall of fame - Mitglied und ehemaliges Mitglied der legendären Double Trouble Band von Stevie Ray Vaughn: Reese Wynan veredelte mit Hammond B3 und Leslie Cabinett wimmernd, jaulend, heulend und organisch warm den Bandsound.



    Mit "The Heart that never waits", "I didn´t think she would do it" un "Just ´cos you can don´t mean you should" folgten die von mir bereits angesprochenen "schwächeren" Stücke, vom Royal Tea Album hätte ich stattdessen gern "Beyond the silence" gehört. Von "Time Clocks" dem neuen Album das bockstarke Titelstück. Mir ein wenig unverständlich, warum diese Perle von Stück im Live Programm fehlt, zumal er ja das Album betourt.


    "Conversation with Alice" prügelt Southern Rock Atmo in die Menge und es bleibt ein Triumphzug.


    Er haut in seiner Einzigartigkeit "Django" (nein, nicht der Vogel vonne Outside) in Hannover raus, in Saarbrücken geht er an der Stelle mit dem Tim Curry Cover "Sloe Gin" steil wie Drecksack. Bei "Lonely Boy" bekommt Josh Smith seinen verdienten Applaus nach seinem Solo, bei "Who killed John Henry" erhebt sich die Halle und an Bühnenrand wird es voll, bei der Killerversion die Bonamassa raushaut, und eine der beider tollen und hochattraktiven Husummerinnen, Jade McCray, schmettert auch noch ein Solo in die Menge (nur Saarbrücken)



    Mittlerweile sind 100 Minuten rum, und die Band verlässt die Bühne, die Halle rast, die Leute brüllen sich die Seele aus dem Balg.


    Joe kommt alleine zurück, kloppt ein sensationell dargebotenes Stück auf der Akustischen in die aufgeheizte Menge, lässt sich zwischendurch immer wieder mit einem manchmal provozierenden Blick und mit einem Grinsen, dass es sich angesicht der Publikumsrage nicht verkneifen kann, feiern.


    "Mountain time" folgt nach humoriger Ansage. Es sei von einem erfolgreichen Songwriter geschrieben, der auch so Lied für ein Schiff gemacht habe, was dann mit Kate Winslett und Leo di Caprio verfilmt worden sei. "Sung by theese Canadian Chick"

    Der finale Song ist die allerhöchste Kunst für Gitarrenaffine, grandios mit einem Hammergefühl und anschliessender Eskalation auf dem Griffbrett.


    Mit Blues hat das alles nicht mehr viel zu tun, und wenn doch, dann hat Bonamassa eben jenigem neues Leben eingehaucht und extrem aufgefrischt. Ich habe ihn nun zum 9. mal gesehen. Saarbrücken war das Zweitbeste davon, sensationell, grandios, überragend.


    Zwei Tage Musikorgie mit einem halben Hektoliter Bier im Wanst, völlig rampionierten Stimmbänder und 1200km mehr auf dem Tacho. Es war die beste Entscheidung, die Einladung vom Raubfisch anzunehmen, seinen verletzt ausgefallenen Kumpel zu vertreten. Danke Rochen, es war wunderbar!


    Gruß

    Morten

    Könnte im Weserbergland dazustossen, kommt allerdings auf Deine Streckenplanung an, wo Du in´s WBL einfährst, ob es direkt dann an der Weser Richtung Bremen gehen soll, oder ob noch ein bisschen Zeit oder gar noch eine Übernachtung eingeplant ist.


    Wir werden sehen.

    Gruß

    Morten

    Danke Manni, bin privat mit Madam & Wagen unten in Lengrieß in´nem Ferienhaus. Bisschen latschen, vielleicht mal in´nen Tümpel springen, allerlei Dinge, die man so abseits des Moppedfahrens ausfressen kann.


    Gruß

    Morten

    Wenn Du Hannover anvisierst, liegt die Wedemark kurz davor. Du bist herzlich eingeladen, entweder zur Übernachtung oder zum kleinen Vesper auf der Terrasse, falls es dann doch noch weitergehen soll.


    Ich kann mit Dir am selben Tag gerne noch in´s Weserbergland (da bin ich aufgewachsen, kenne es , wie meine Westentasche) weiterziehen, oder halt am nächsten Tag (sinnvoller, denn das WBL würde schon Zeit kosten, Rühler Schweiz, Roter Fuchs, Oelkasser Ebene, Hohe Warte)


    Allerdings bin ich im Juli ´ne Woche in Bayern ( 29.KW, glaube ich)unterwegs, sag mal Deine Daten durch, wenn es akut wird, dann Näheres.


    Gruß

    Morten

    Ich gehe mal davon aus, das "einfache Emblem mit iron cross" trägst Du aus Unwissenheit über die Symbolwelt der Rechtsextremen.


    Dort wird dieses Zeichen in Form von Fahnen-oder Shirtaufdrucken getragen. Unter eben genau diesem Adler, (früher war in seinen Fängen ein Hakenkreuz im Eichenkranz) wird statt des verbotenen Symboles ein ehernes Kreuz abgebildet.


    Auf der anderen Seite hast Du einen EisernesKreuzAufnäher und ein Metallschädel mit gekreuzten Knochen drauf, dem Symbol der SS. Auch hier minimal verändert, weil´s Original halt verboten ist.


    Ich unterstelle Dir grundsätzlich erst einmal überhaupt nichts. Ich halte die StickerKombinationen aber für mehr als unglücklich, weil Deine Weste, so sie dann auch irgendwann von unserem Rückenpatch geziert wird, repräsentiert eine ganze IG.

    Gruß

    Morten

    Du hast natürlich Recht Guenter, wir nennen unsere Möbel selbst so, auch Kackfass, Möhre und auch Anlasser, durchaus gängige Bezeichnungen, die für mich gar kein Problem darstellen. Daher hat mich Hansi´s Kommentar auch etwas verwundert und ich habe seinen Unmut nicht so hundertpro nachvollzogen.


    Aber der Ausdruck "erbärmlich" im Zusammenhang mit Hansi hat mich einfach masslos geärgert, und anstatt mich auf meine Grachteln zu setzen habe ich meinem Ärger freien Lauf gelassen.


    Mea culpa,

    Morten